Ende November 2019 wird der Dachverband Schwimmen zum Bürgermeister eingeladen. Die Beteiligten hoffen auf Fortschritte in Sachen Schwimmbad, erhalten aber stattdessen Informationen zu einem schweren Rückschlag für das Projekt: Die Pfungstädter Brauerei soll an einen Investor verkauft werden, der just auf dem Schwimmbad-Gelände die modernste Brauerei Europas aufbauen will.
Die Pläne wurden wohl schon lange zwischen Stadtverwaltung, Brauerei und Investor besprochen. Auch die Wasserrechte für die Brauerei sollen auf dem Schwimmbad-Gelände kein Problem sein: Das sei bereits alles mit dem Regierungspräsidium abgestimmt.
Kurz nach der Information an den Dachverband Schwimmen wird dieses Anliegen veröffentlicht. Doch jetzt treten Ungereimtheiten auf. Der erwähnte Investor hat wohl schon einige andere Projekte "in den Sand gesetzt" und offenbar laufen auch Ermittlungsverfahren in Wirtschaftsdelikten. Dennoch: Der Bürgermeister lässt sich nicht vom Kurs abbringen.
Vor der nächsten Stadtverordneten-Versammlung kommt es zu einer Demonstration zahlreicher Bürger. Der Bereich vor dem historischen Rathaus sowie die Kirchstraße ist im Bereich des Rathaus voller Menschen und kann nicht mehr befahren werden. Dennoch beschließen die Stadtverordneten, dass Eckpunktepapier. Der Investor wird jedoch dazu verpflichtet zahlreiche zusätzliche Sicherheiten zu erfüllen.
Der Dachverband Schwimmen erhält allerdings auch keine zusätzlichen öffentlichen Gelder, um Planungen und Prüfungen für andere Gelände innerhalb Pfungstadts als Ausweichstandort für ein neues Schwimmbad voranzubringen. Nach reiflicher Überlegung stellt der Dachverband daraufhin seine Arbeiten zunächst ein. Denn es ist keinerlei Lösung in Sachen Schwimmbad in Sicht. Alle Entscheidungen bei der Stadt Pfungstadt liegen auf Grund der Brauerei-Pläne auf Eis.